Donnerstag, 20. September 2018

Arrivederci!

Wir sagen Tschüss Urlaub,

Tschüss unseren Mitreisenden,

Tschüss Strand,

Tschüss italienisches Gelato,

Tschüss zum Schnorcheln in smaragdgrünem Meer,
auch wenn die Bootsliegeplätze in der Bucht knapp wurden.

Zum Abschied gibt's eine Sardöwe 😂, da wir morgen ebenfalls abheben und die Insel verlassen.

Costa Smeralda II

San Pantaleo war heute Ausrichter des Markttages. Alle Straßen zugeparkt, selbst mit Bussen wurden die Leute ran gekarrt.

In der lang  gezogenen Sandbucht der Spiaggia del Principe konnte man im Prinzip schön baden. Wie an allen anderen Stränden bieten Fachhändler ihre Waren feil.

Im Hafen von Porto Servo lagen heute richtig große Yachten.

Vom Glockenturm der Kirche in Báia Sardinia erklingt täglich um ca. 18:30 Uhr eine lustige Melodie.

Die Sardechse😀, eine hier äußerst häufig vorkommende sardische Eidechsenart, begegnet uns auf Schritt und Tritt.

Mittwoch, 19. September 2018

Costa Smeralda

Heute waren wir wieder neugierig, wie dieser sardische Esel hier, kurz Sardesel genannt😉.

In der Cala di Sassari war wenig los. Nur über den Golfo Aranci zogen Wolken, wie aus einem Schlot. Das Mittelmeer kann auch Wellen.

Maritimes aus Porto Rotondo.

Die Küste bei Capriccioli, nur um ein paar Eindrücke zu vermitteln.

Dienstag, 18. September 2018

Relax

war heute das Thema.
Und so haben wir uns bewegt wie diese sardische Nudelschnecke Rigatelle, eine begehrte mediterrane Delikatesse. 

Geologischer Werdegang

Wir gehen baden und für Euch gibt's was zu lesen.

Der geologische Werdegang stellt sich wie folgt dar:
Sardinien hat geologisch gesehen seine unruhigsten Zeiten hinter sich. Bei der herzynischen Gebirgsbildung mit Faltung der paläozoischen Sedimente und gewaltigen Granitintrusionen (sardischer Batholit) entstand analog zu den Alpen eine Gebirgslandschaft, die dann lange Zeit der Verwitterung und Abtragung ausgesetzt war.

Mit dem Mesozoikum senkte sich die Landmasse mit den abgeflachten Gebirgsresten und wurde abwechselnd Hebung und Senkung ausgesetzt. In der Trias und im Jura wurden Teile der Insel (besonders der Norden und der Osten) von flacherem Wasser überflutet und es wurden überwiegend kalkige Sedimente abgelagert. Auch am Anfang der Kreide war die Situation ähnlich. Am Ende der Unterkreide gab es einen deutlichen Rückzug der Überflutung, es setze Erosion ein, die z.T. die gesamten Ablagerungen der Unterkreide abtrugen. In der Oberkreide gab es erneut einen Meeresvorstoß wobei erneut kalkige Sedimente abgelagert wurden. Nach der Oberkreide bildeten sich durch Gebirgsbewegungen Schollen, die z.T. angehoben oder abgesenkt wurden. Eine größere Struktur zerteilte die Insel und ein großer Graben bildete sich, der im Tertiär von einem tropischen Meer geflutet wurde. Dabei kam es zur Ablagerung fossilreicher mächtiger Kalksandsteine, die besonders auffällig im Raum Sassari ausgebildet sind.

Vor ca. 11,5 Millionen Jahren folgte die Abspaltung der sardisch-korsischen Platte von Frankreich und die nachfolgende Rotation um 45° gegen das italienische Festland. Vor ca. 6 Millionen Jahren kam die Rotation zum Stillstand. Während der Rotation war Sardinien tektonisch sehr aktiv und an den Rändern zahlreicher Brüche (z.B. der zentrale Campidano-Graben) entstand ein intensiver Vulkanismus, dessen allerletzte Ausläufer bis in das Jahr 8000 v. Christus andauerten.

Heute ist Sardinien konsolidiert, d.h. durch seinen Charakter als starre Platte (Mikrokontinent) ist die Insel selber erdbebensicher. Allerdings ist die Platte - oder vielmehr die ehemalige Rotation - Ursache für z.T. zerstörerische Beben in Mittelitalien. Dabei wird die Spannung der gestauchten Plattenränder im westlichen Italien wieder abgebaut, die sich während der Rotation aufbaute.
Auf die gesamte Insel bezogen, zeigt Sardinien einen grobgegliederten Aufbau in einen Nordwestlichen Teil mit paläozoischen Schiefern, dem im Süden ein größeres Gebiet mit mesozoischen Kalken folgt. Der östliche Teil der Insel besteht aus Kristallin mit Graniten im Norden und Schiefern/Gneisen im Süden und wird im mittleren Abschnitt von weit ausgedehnten mesozoischen Gesteinen überlagert. Der Südwesten (Iglesiente, Sulcis) besteht ebenfalls aus metamorphen Gesteinen. Die gesamte Insel ist durch ein großes N-S verlaufendes Grabensystem geteilt. Entlang diesem sind sehr mächtige vulkanische Decken abgelagert worden, die dem nordwestlichen Inselabschnitt über weite Strecken ein charakteristisches Bild verleihen (Großraum Alghero-Bosa).

Weitere Ausführungen sind dem Cache GC7DQ4T Sardegna - Un microcontinente/ A microcontinent zu entnehmen, von dem auch die bisherigen Ausführungen kommen.

Montag, 17. September 2018

Porto Servo

Heute gab's einen Abstecher nach Porto Servo zu den Schönen und Reichen. Schmuck, Mode oder Antiquitäten haben wir in den erlesenen Boutiquen nicht erstanden. Die Chiesa di Stella Maris wurde in der typischen Architektur der Costa Smeralda errichtet.

Der Kormoran Phalacrocorax Cargo wird heute präsentiert.


Baia Sardinia

Die restlichen Urlaubstage verbringen wir hier.

Achso, gestern war großes Fiat 500 Treffen.

Sonntag, 16. September 2018

Samstag, 15. September 2018

Capo d'Orso

Was die Natur so alles geschaffen hat.

Tier des Tages: der Erdbeerbaumfalter.

CapoTesta

Imposante Granitfelsen laden zum lustigen Figurenraten ein.
E.T. hat sie schon entdeckt.
Was sehr Ihr?

La Fortezza  di Monte Altura war zum Besuch ein Hochsicherheitstrakt, also geschlossen.

Freitag, 14. September 2018

An der Nordküste und anderswo

Die Costa Paradiso beeindruckt mit diesem Ambiente. Da hat er das Schnorchel- Equipment angelegt.

Am Nordufer des Lago di Liscia versteckt sich dieser Methusalem, ein 3000-4000 Jahre alter Olivenbaum.
Stammumfang 12 m und einer 25 m weit ausladenden Krone - ein Tempel der Natur.

Fungo - ein von Wind und Regen zur Pilzform modellierter Granitblock findet man in Arzachena.
Unser aktuelles Hotel verfügt auch über solche Gesteine.

Tier des Tages eine sardinische Landschildkröte, fast überfahren auf der einsamen einspurigen Bergstraße zum Methusalem.

Arrivederci!

Wir sagen Tschüss Urlaub, Tschüss unseren Mitreisenden, Tschüss Strand, Tschüss italienisches Gelato, Tschüss zum Schnorcheln in smaragdgr...